Banknotendruck oder Was Drucker nicht drucken dürfen

Angeregt durch den Artikel von Blackphantom und dem Video von SemperVideo hab ich mich selbst auch in der „Gelddruckerei“ versucht. Dass vor allem Photoshop den Dienst beim Bearbeiten von Banknoten verweigert, ist mir nichts neues, dass jedoch auch Drucker gleich den Dienst quittieren, ist mir neu.

Testvorbereitung

Zuerst hab ich mir jeweils ein Bild eines 10€ und eines 100€-Schein aus dem Internet geladen. Als Drucker hab ich wie der Herr „SemperVideo“ einen HP.

Testdurchführung

Zur Testdurchführung hab ich beide Bilder der Scheine unbearbeitet durch den Drucker gejagt. Das Ergebnis ist nicht anders als im Video:

Beide "Geldscheine" gingen nur mit einem Hinweis auf www.rulesforuse.org heraus.

Beide „Geldscheine“ gingen nur mit einem Hinweis auf www.rulesforuse.org heraus.

Anschließen hab ich noch versucht einen 100€-Schein einfach zu kopieren. Da gab’s dann noch ein großes „Ätsch :P“-Erlebnis:

Drucken Nein, Kopieren Ja?

Drucken Nein, Kopieren Ja?

Wirklich gut ist die Kopiefälschung bei mir nicht gerade, aber ein „neuer“ 100er ohne Knicks könnte durchaus brauchbare Ergebnisse liefern. Abschließend hab ich auch noch einen Scan von dem 100€ Schein am PC gemacht, auch das funktionierte ohne Probleme.

Geldfälschen ist ein Sache des Willens

Wie eben bewiesen, lassen sich auch hier verschiede Schutzsysteme umgehen (bei Photoshop geht’s z.B. auch mit ein paar Umwegen). Bleibt eigentlich nur die Frage: Warum das Ganze? Wer wirklich Geld drucken will, wird das auch schaffen, zudem bezweifle ich stark, dass irgend ein Opa mit seinem kleinen Heimdrucker das große Geld machen wird. Ein weiterer interessanter Test wäre noch ein paar Drucke bei einem großen Druckhaus. Ob ich dafür Sponsoren finde? 😀

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