Der wohl dümmste Bugreport bei Mozilla

Heute hab ich auf Twitter einen sehr amüsanten Bugreport bei Mozilla gefunden, aber seht selbst:


Aber nicht nur, dass dieser Herr behaupten würde, dass seine Seite auch ohne HTTPS mit deren eigenen „Security System“ sicher sei, nein – Das auf HTTP durchgeführte Login enthält auch noch eine SQL-Injection. Voll 2001.

War’s das? Nein natürlich nicht! Als würde das alles nicht schon reichen, scheint der Server auch noch im Debugmodus zu laufen und gibt daher (wie im Screenshot zu sehen) den kompletten Stacktrace aus. Sicherheit? Nicht mit uns!

Mich persönlich wundert es ja ein wenig, dass deren IT-Team überhaupt fähig war, einen Bugreport bei Mozilla auszufüllen… In den nächsten Tagen werden die aber (hoffentlich) zu beschäftigt für solche Scherzchen sein. Streisand-Effekt und so.

Smartwatch Moto 360 im Hands-on

Bereits seit ein paar Jahren liegt nun der Hype um die „Smartwatch“ schon in der Luft und er scheint nicht zu verschwinden. Gerade erst vor ein paar Wochen hat Google während deren hauseigener I/O die nächste Version des Betriebssystems „Android Wear“ angekündigt und liefert sich dadurch einmal mehr einen vehementen Kampf gegen die Konkurrenten Apple und Samsung. Auch ich habe mir nun eine Smartwatch zugelegt, genauer gesagt die Moto 360 der 2. Generation von Motorala und dabei zu folgendem Schluss gekommen: Smartwatches braucht an sich keiner, aber wenn er mal eine hat, will man sie auch nicht mehr hergeben.
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Streaming im Test

Nach langer Pause gibt es heute wieder einmal einen Test. Streaming befindet sich immer mehr im Aufschwung und hat heute bereits einen sehr wichtigen Platz in unserem Medienkonsum eingenommen. Dabei gibt es die verschiedensten Modelle: vom Einzelkauf bis zu Flatrates, Musik bis hin zu Serien und Filmen. Dieser Test wird im spezielleren die Dienste Netflix, Amazon Prime Instant und natürlich auch „Grauzonen“-Services miteinander vergleichen.

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Der Kampf um die Internetzensur in Österreich

Heute scheinen sämtliche Stricke zu reißen. Das Handelsgericht Wien hat eine einstweilige Verfügung ausgestellt – Provider müssen sperren. Genau handelt es sich bei den ach so bösen Seiten um movie4k.to und kinox.to. Netzbetreiber UPC hat bereits entsprechend reagiert und gesperrt:

Foto: derStandard.at

Screenshot: derStandard.at

Wirklich gesperrt?

Ja und Nein. Es scheint sich aktuell nur um eine DNS-Sperre zu handeln, welche ja relativ leicht umgangen werden können – genaueres dazu später. Die VAP (Verein für ambulante Psychiatrie oh wait.. oder war’s doch der Verein für Anti-Piraterie) rechnet allerdings auch noch mit IP-Sperren (aber auch hierfür hat das Internet bereits vorgesorgt).

Reaktion vom #Neuland

Das Internet, oder für die Frau Merkel eben das Neuland, ist ja recht bekannt dafür sich so etwas nicht bieten zu lassen. So wurde bereits eine Seite fickdichvap.tk eingerichtet, welche trotzdem Zugänge zu movie4k und kinox bietet. Vorsorglich wurde auch ein Proxy für thepiratebay eingerichtet, welche aber nach aktuellen Stand nicht von der Sperre betroffen sein sollte.

Auch kinox.to hat es sich nicht nehmen lassen und ein Statement veröffentlicht. Des weiteren wurden dort über 30 neue Domains mit verschiedenen IP-Adressen eingerichtet: fürs erste kinox.tv und kinox.me.

Kinox Statement

Weitere Möglichkeiten zum Umgehen der Sperre

Aktuell ist die Sperre ja nur eine DNS-Sperre. Daher, wenn man nicht mehr den DNS-Server seine Providers verwendet kann eine solche Sperre ganz einfach umgangen werden.

Anbieter IP-Adressen
Google 8.8.8.8  8.8.4.4
OpenDNS 208.67.222.222  208.67.220.220

Auch sind die Seiten noch über deren entsprechenden IP-Adressen erreichbar:

Anbieter IP-Adressen
Kinox.to http://91.202.61.170/
Movie4k.to http://91.202.63.160/

Weiteres bleiben natürlich auch die Möglichkeiten mittels VPN oder über das Tor-Netzwerk zuzugreifen.

Abschluss

Wie man wieder mal sieht sind Netzsperren ja sowas von umgänglich. Aber Internet is ja #Neuland, nich?

Windows 10 hands-on

Heute wurde das gestern vorgestellte Windows 10 aka. Windows Technical Preview freigegeben. Ich hab natürlich gleich mal den Download angeworfen und das Teil auf Herz und Nieren in einer VM getestet (Performance etc. können daher auf einen echten PC natürlich abweichen).

Download

Um die ISO herunterzuladen muss man im Windows Insider Programm sei. Eintragen kann sich dafür jeder interessierte, der einen Microsoft Account hat. Ich hab auch gehört, dass auf Torrent die ISOs bereits herumschwirren, aber das sind natürlich nur Gerüchte 😉

Den Download der Preview findet man hier: http://preview.windows.com/

Namensgebung

Während des mehreren Gigabyte großen Downloads kann man sich auch mal kurz Gedanken über die Namensgebung machen. Warum Windows 10 und nicht Windows 9? Auf Reddit gab’s heute einen Hinweis von einem Microsoft Developer, dazu auf Twitter:

Ob das der wahre Grund ist, kann man natürlich nicht sagen. Auch die Frage warum man es nicht etwa (wie im Vorfeld auch öfters vermutet) Windows X nennt bleibt unklar. (Wobei das X nach den römischen Zahlen übersetzt wiederum auch 10 bedeuten würde).

Installation

Die Installation verlief ohne Probleme. Der Installer sieht dem von Windows 8 ziemlich gleich.

Erster Start

Nach dem Start wird man sofort, wie pre Windows 8 gewohnt, vom Desktop begrüßt.

Desktop

Sofort auffällig sind die zwei neuen Icons neben dem Startmenü-Knopf und das veränderte Icon des Explorers. Erstes bietet eine Suchfunktion (der Sinn darin erschließt sich mir nicht ganz, da diese auch über das Startmenü verfügbar ist), das zweite eine neue „Strg+Tab Ansicht“, mit der zwischen den offenen Anwendungen und den verschiedenen Desktops hin und her geschalten werden kann. Stichwort Desktops: Microsoft zieht endlich nach und bietet mit Windows 10 auch mehrere virtuelle Desktops, wie es Linux und Mac OSx schon seit geraumer Zeit haben.

Das neue alte Startmenü

Auf eines der Dinge wonach sich vermutlich die meisten Benutzer gesehnt haben, dürfte das neue alte Startmenü sein:

Startmenü

Neue Kacheln können einfach durch Ziehen von der Liste in der Kachelbereich hinzugefügt werden. Etwas verwirrend fand ich den Kontextmenüeintrag „Pin to Start“, welcher ebenfalls ein Kachel erstellt und nicht wie bei Windows 7 einen fixierten Eintrag am oberen Ende der Liste macht:

Größeres Startmenü mit "Rechner" und "Powershell" als Kacheln

Das Startmenü lässt sich auch in der Größe verändern, allerdings nicht beliebig. Dazu kann man das Startmenü an der oberen Kante „packen“ und „verkleinern“, womit die Kacheln die keinen Platz mehr finden automatisch in die Länge gerückt werden:Startmenü quer

Das Herunterfahren ist auch um einiges bequemer als in Windows 8(.1), mit der Tastatur allerdings deutlich unbequemer als bei Windows 7 bzw. aktuell sogar garnicht möglich. Der Ausschaltbutton lässt sich zwar mittels Tastatur selektieren, allerdings nicht mittels Enter oder der Kontextmenütaste öffnen; beim Benutzer (im Screenshot „Cheesi“) funktioniert es allerdings, dürfte sich folglich um einen Bug handeln.

Für alle die sich bereits mit dem 8er-Startmenü angefreundet haben, können dies in den Taskleisteneinstellungen umstellen:

Kachelfenster

Die virtuellen Desktops

Mittels dem zweiten Icon der Taskleiste erhält man Zugriff auf alle geöffneten Programm und zur Desktopübersicht:

Offene Programme und Desktop Manager

Mittels Knopfdruck lassen sich hier beliebig viele virtuelle Desktops hinzufügen:

Zwei Desktops

Beliebig ist allerdings insofern begrenzt, soweit der Desktop reicht. Eine Scrollbar oder dergleichen ist hier bisher nicht verfügbar:

7 virutelle Desktops

Beim Darüberfahren mit der Maus werden dann jeweils nur die Anwendungen angezeigt, welche sich auf dem jeweiligen Desktop befindet.

Anwendungen lasen sich hier auch auf einen anderen Desktop verschieben:

Programm auf einen anderen Desktop verschieben

Am Fenster an sich scheint es allerdings bisher keine Funktion zu geben, dieses auf einen anderen Desktop zu verschieben. Ein Eintrag im Kontextmenü der Titelleiste wäre hier sehr wünschenswert.

Apps im Fenster

Unter Windows 8 liefen die Apps nur im Vollbildmodus, seit Windows 8.1 gibt es zumindest auch eine Titelleiste, welches einfaches schließen und minimieren ermöglicht. Unter Windows 10 geht man hier nun noch einen Schritt weiter und führt alle Apps in einem Fenster aus:

Apps im Fenstermodus

Mittels Strg+V ins CMD kopieren

Das wohl wichtigste Feature im ganzen Windows 10. Man kann nun mittels Strg+V ins CMD oder in die PowerShell einfügen. Ach kann man nun Bereiche markieren und mittels Strg+C kopieren. Zusätzlich lassen sich das CMD und die PowerShell nun beliebig vergrößern. Wurde aber auch Zeit 🙂

CMD

Weitere Änderungen seit Windows 7

Natürlich hat Windows 10 auch einige Dinge aus Windows 8(.1) übernommen. Beispiele dafür sind der neue Loginscreen, der neue Explorer, der neue Taskmanager, das Design, der Windowsstore und die Charmsbar (normalerweise mit der Maus in der rechten oberen Ecke erreichbar, funktionierte bei mir jetzt jedoch nicht, liegt aber wahrscheinlich eher an der VM. Anmerkung: die kann man auch mittels Win+C öffnen – Danke Google :D).

Fazit

Windows 10 hat meinen Glauben an Windows und Microsoft endlich wieder einmal gestärkt und nicht komplett in den Boden gesetzt (*hust* Windows 8 *hust*). Für April wird bereits eine Beta erwartet, die laut Microsoft dann speziell Änderungen für den Endbenutzer bieten soll. Ich hoff mal Microsoft vergeigt es bis dahin nicht wieder 😉

T-Mobile beim Pfuschen erwischt…

Als ich letztens von „3“ auf T-Mobile als Internetprovider gewechselt hab, hätte ich nicht gedacht, dass ich nach zwei Wochen bereits so angepisst sein könnte. Trotz durchaus vieler negativer Kritiken in anderen Ländern (speziell Deutschland – Hallo Telekom) hat sich T-Mobile bei mir zu Hause leider als einzig brauchbarer Provider bewiesen, wenn es um Geschwindigkeit geht, wofür ich am Ende auch ein begrenztes Internet Volumen in Kauf nahm.

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Facebooktrinkspiel – Ein Kommentar

Derzeit macht auf Facebook das #socialbeergame, auch bekannt als Neknominate oder Biernominierung, die Runde, wo Leute nominiert werden, eine Halbe auf Ex zu trinken. Dieser darf dann wiederum drei weitere nominieren. Der Clue bei der Sache: wer es nicht schafft innerhalb von 24h ein Video von sich, vorin man das Bier trinkt, hochlädt, schuldet den Nominierer eine Kiste Bier.

Klingt harmlos? – Ist es auch

Auf diversen Seiten und Medien gibt es mittlerweile Berichte, dass bereits Leute daran gestorben sind. Folglich eine kurze Analyse:

Die Todesfälle kammen unteranderem durch „in den Fluss springen“ und „hochprozentige Schnäpse“ zustande. Wie waren nochmal die Spielregeln? Eine Halbe auf Ex trinken.

Auch seitens der Polizei gab es nie eine Bestätigung, dass die Todesfälle im Zusammenhang mit dem Trinkspiel stehen. Klar wird der junge Herr, der von einer Brücke in der Fluss gesprungen ist und dabei die Halbe trinken wollte, das auf Grund des Videos gemacht haben, nur wenn man schon vor hat das du zumachen, entscheidet man sich doch auch schon ZUVOR dafür. Wer so dumm ist und von einer Brücke in eine Fluss springt, um ein Video von sich populär zu machen – mit oder ohne Bier – den kann ich leider auch nicht helfen.

Fazit

Man muss es nicht immer übertreiben und kann auch ein Bier auf Ex trinken, ohne sich in eine lebensgefährliche Situation zu bringen. Wer natürlich noch nie ein Bier getrunken hat, sollte eher die Finger davon lassen. „Die eigenen Grenzen kennen“ heißt das magische Stichwort. In diesem Sinne, Prost!

Facebook Update: Neue Chatansicht

Das ist übrigends der @hergru3. Dürft ihn ruhig anstupsen, er beißt nicht ;D

Scheint so, als würde Facebook schon wieder am Chat basteln. Heute scheint großflächig ein Update ausgerollt zu sein, das eine „neue“ Chatansicht bietet, wie sie bereits bei der App im Einsatz ist. Das ganze gibt’s übrigends schon länger, ein Bekannter hat die schon seit Monaten (oder sogar Jahren?).

Eigentlich siehts ganz gut aus 🙂